{"id":745,"date":"2017-02-08T13:13:14","date_gmt":"2017-02-08T12:13:14","guid":{"rendered":"https:\/\/ordredemaltesuisse.org\/\/schweizer-organisation\/spirituality\/"},"modified":"2017-05-18T17:29:43","modified_gmt":"2017-05-18T15:29:43","slug":"spiritual-commitment","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ordredemaltesuisse.org\/de\/schweizer-organisation\/spiritual-commitment\/","title":{"rendered":"Spirituelles Engagement"},"content":{"rendered":"<div class=\"main-block-wrapper clearfix\">\n<h2>Die spirituelle Leitlinie des Ordens<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-788 size-full\" src=\"https:\/\/ordredemaltesuisse.org\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2017\/02\/sovereign_spirituality-1-e1495121363640.jpeg\" alt=\"\" width=\"680\" height=\"400\" \/><\/p>\n<p>Der Malteserorden ist seit dem Jahr 1113, dem Jahr der Anerkennung durch Papst Paschalis II. Als religi\u00f6ser Orden ist er zwar an den Hl. Stuhl gebunden, jedoch als Subjekt des V\u00f6lkerrechts unabh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Der Charakter eines religi\u00f6sen Ordens steht somit neben der vollen Souver\u00e4nit\u00e4t im v\u00f6lkerrechtlichen Sinne. Dies manifestiert sich, wenn der Orden bei der Wahrnehmung seiner sich aus dem Ordensauftrag ergebenden Ziele am internationalem Rechtsverkehr teilnimmt.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfmeister ist somit zugleich Oberhaupt eines souver\u00e4nen Staatsgebildes und Oberhaupt eines religi\u00f6sen Ordens. In dieser zweiten Funktion verleiht ihm die Kirche den Rang eines Kardinals. Nach kanonischem Recht ist der Malteserorden ein religi\u00f6ser Laienorden. Einige wenige Mitglieder sind Professe, die die Gel\u00fcbde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams abgelegt haben. Andere wiederum haben nur das Versprechen des Gehorsams abgelegt. Die meisten Ritter und Damen sind Laien. Der Gro\u00dfmeister des Ordens wird aus den Reihen der Professritter mit Ewigen Gel\u00fcbden gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die acht Spitzen des Malteserkreuzes stehen symbolisch f\u00fcr die acht Seligpreisungen und weisen zugleich sichtbar auf den spirituellen Auftrag des Ordens hin.<\/p>\n<p>Nach der Verfassung verpflichten sich die Ordensmitglieder sowohl in ihrem privaten wie \u00f6ffentlichen Leben zu vorbildhaft christlichem Verhalten, um so die Tradition des Ordens lebendig zu bewahren.<\/p>\n<p>Nach den Bestimmungen der Verfassung ernennt der Papst einen Kardinal zu seinen Vertreter beim Orden. Dieser f\u00fchrt den Titel Kardinalpatron und hat den Auftrag, die spirituelle Ausrichtung des Ordens und seiner Mitglieder zu f\u00f6rdern und die Beziehungen zum Hl. Stuhl zu pflegen.<\/p>\n<p>Dem Papst steht ferner das Recht zu, aus drei vom Gro\u00dfmeister vorgeschlagenen Pers\u00f6nlichkeiten den Ordenspr\u00e4laten zu ernennen. Dieser ist Superior des Klerus im Orden.<\/p>\n<p>Der Orden ist den Grunds\u00e4tzen \u201d Bezeugung des Glaubens und Hilfe f\u00fcr die Armen und Kranken verpflichtet. Seine Mitglieder verbindet die Berufung und Verpflichtung zu Solidarit\u00e4t, Gerechtigkeit und Friede nach der Lehre des Evangeliums in enger Gemeinschaft mit der Kirche durch t\u00e4tige N\u00e4chstenliebe und Gebet. Man ist nicht Ordensritter oder Ordensdame durch das Privileg der Geburt oder durch erworbene Verdienste, sondern weil man dem Ruf gefolgt ist, dort zu dienen, wo materielle und moralische Not herrscht, wo das Mysterium des Leidens offenbar wird.<\/p>\n<p>Wo immer sich der Orden niedergelassen hat, stets wurden zun\u00e4chst Krankenh\u00e4user und Hospize gegr\u00fcndet und erst dann wurden \u2013 sofern die Notwendigkeit bestand \u2013 Befestigungsanlagen errichtet. Was heisst es, heute im 3. Jahrtausend, Mitglied eines \u201cHospitalordens\u201d zu sein? Es bedeutet, Leiden zu lindern und \u00fcberall den Trost christlicher N\u00e4chstenliebe denjenigen zu bringen, die in Not sind und dies nicht nur durch entsprechende materielle Strukturen, sondern durch den ganz pers\u00f6nlichen Einsatz in den Heimen, den Hospizen und in den Unterk\u00fcnften der Benachteiligten. Der Einsatz gilt nicht nur den Kranken, sondern ebenso den Ausgegrenzten, den Verfolgten und Fl\u00fcchtlingen und zwar ohne Unterschied von Rasse oder Religion.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spirituelle Leitlinie des Ordens Der Malteserorden ist seit dem Jahr 1113, dem Jahr der Anerkennung durch Papst Paschalis II. Als religi\u00f6ser Orden ist er zwar an den Hl. Stuhl gebunden, jedoch als Subjekt des V\u00f6lkerrechts unabh\u00e4ngig. Der Charakter eines religi\u00f6sen Ordens steht somit neben der vollen Souver\u00e4nit\u00e4t im v\u00f6lkerrechtlichen Sinne. 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